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07 Mobil im Winter
Sicher auf Schnee und Eis!

Schnee, Eis und Kälte stellen für Mensch und Auto immer eine besondere Herausforderung dar! Doch mit den richtigen Tipps meistert man diese Jahreszeit spielend. Damit macht der Auto-Winter sogar richtig Spaß!

mag-mobil-Winterreifen-Special 2011 / 2012

Aufgrund der Winterreifenpflicht sollte man mit dem Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen nicht warten bis der erste Schnee gefallen ist. Dann ist es zu spät!
Wer bereits jetzt wechselt spart Geld, Zeit und Nerven. Das mag-mobil-Winterreifen-Special liefert dazu alle wichtigen Infos.

winterreifen wechsel bild
Der Winterreifenwechsel steht an!
© T. Michel - Fotolia.com

Wintertaugliche Bereifung

Generell gilt unter Autofahrern die Faustregeln, mit Winterreifen von Oktober bis Ostern zu fahren („O-O-Regel“). Und seit Einführung der Winterreifenpflicht in 2010 Jahr werden sogar Bußgeld und Punkte in Flensburg fällig, falls man bei Schnee und Eis ohne wintertaugliche Bereifung unterwegs ist. Baut man dann noch mit den Sommerreifen einen Unfall kann sogar die Versicherung auf grobe Fahrlässigkeit verweisen und die Leistungen stark einschränken.
Es gibt also viele Gründe, wintertaugliche Pneus aufzuziehen. Darunter zählen M+S-Reifen (auch als Allwetterreifen oder Ganzjahresreifen bekannt) und Winterreifen mit dem „Schneeflocken-Berg-Symbol“ an der Reifenflanke.

winterreifen profil bild
Mindestprofiltiefe - 1,6 mm
Experten empfehlen 4,0 mm!

Profiltiefe entscheidend

Entscheidend dafür, ob es die alten Winterreifen noch wert sind, noch einmal aufgezogen zu werden, ist die Profiltiefe. Der Gesetzgeber schreibt dabei eine Mindesttiefe von 1,6 Millimetern vor. Doch Verkehrsexperten halten dies in der winterlichen Praxis für einen zu niedrigen Wert und empfehlen für ein sicheres Fahren bei Schnee und Minustemperaturen eine Profiltiefe von vier Millimeter.
Wer allerdings vorhat, nach Österreich in den Skiurlaub zu fahren, der macht sich mit einem Profil von weniger als 4,0 Millimeter strafbar. Unterhalb dieser Marke gelten in Austria die Reifen nicht mehr als Winterreifen, was bei einer Panne oder einem Unfall teuer werden kann.
Für den richtigen Luftdruck in den Winterreifen ist die Herstellerangabe im Fahrzeugschein maßgeblich. Gut daran tut derjenige, der 0,5 bar mehr hineinpustet. Das senkt den etwas höheren Rollwiderstand der grobstolligen Pneus und hilft auf lange Sicht, etwas Benzin zu sparen.

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