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Die kalte Jahreszeit naht! Da ist für den Autofahrer wieder Vorsicht geboten: Vor Regen, Schnee und vielem mehr! Umso besser, wenn das Auto technisch auf dem neuesten Stand ist. Mit den mag-mobil-Tipps jetzt sicher durch den Herbst kommen!

Hagelschaden reparieren: Die sanfte Methode ist die Beste!

Wer seinen Wagen nach einem Hagelschaden in die Werkstatt bringt, sollte dort nichts dem Zufall überlassen, sondern auf die sanfte Reinigung bestehen.

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© udra11 - Fotolia.com

Bei Hagel Teilkasko-Versicherung

Wetterereignisse wie Sturm und Hagelschauer treten immer häufiger auf. In manchen Fällen sind die Hagelkörner sogar fast faustgroß. Dementsprechend stark sind die Schäden an dem geliebten Fahrzeug, wenn man für solche Fälle keine Garage besitzt. Eine Reparatur ist hier in den meisten Fällen unerlässlich. Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten: Einmal die Konditionen der Versicherung und zum anderen die Reparatur selbst. 

Kfz-Gutachter nötig

Wer seinen Hagelschaden beheben möchte, kann sich das Geld dafür von seiner Teilkaskoversicherung auszahlen lassen. Vorher ist allerdings ein Gutachter nötig, der den Schaden einschätzt. Wer dann allerdings das Geld von seiner Versicherung einfordert, den Schaden jedoch nicht reparieren lässt, muss bei einem erneuten Hagelschaden damit rechnen, dass die Versicherung nur noch die Differenz der beiden Schäden übernimmt. Das heißt konkret: Erhält man von der Versicherung eine Summe von z.B. 1.500 Euro für einen Hagelschaden und gerät später wieder in ein schweres Unwetter, was den Schaden auf 2.000 Euro erhöht, kann der Versicherte höchstens noch mit der Differenz von 500 Euro rechnen. Die Teilkasko muss nämlich lediglich die Kosten tragen, die zur Wiederherstellung des Zustandes vor dem zweiten Hagelschaden nötig seien – in diesem Fall des noch nicht behobenen ersten Hagelschadens.



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Die sanfte Methode

Die Reparatur des geschädigten Fahrzeugs kann mit verschiedenen Verfahren durchgeführt werden. Doch man sollte seinen Wagen nicht bedenkenlos in die Werkstatt bringen, sondern vorher absprechen, welche Methode angewandt wird. Denn nicht jedes Verfahren liefert gleich gute Ergebnisse. Es gilt: Am besten das Auto in eine Werkstatt bringen, die die sogenannte „sanfte Methode“ anwendet. Hier nimmt der Lack am wenigsten Schaden und die Dellen werden schonend entfernt. Dabei wird durch spezielles Drücken und Ziehen der Lack in seine natürliche Form zurückverformt.

Die harte Methode

Eine andere Methode, die jedoch nicht zu empfehlen ist, nennt sich „Vorziehen zum Lackieren“. Hierbei wird in die Dellen Füllmasse gegeben, die anschließend geschleift und lackiert wird. Dies kann zu Farbabweichungen auf dem Lack führen. Das mindert natürlich den Wert des Fahrzeugs. Auch wer seine Karosserieteile gleich komplett austauschen lässt, riskiert einen geringeren Wiederverkaufspreis. Denn auch hier können leichte Farbunterschiede entstehen. Wer dennoch auf dieses Verfahren zurückgreifen möchte, sollte sichergehen, dass irgendjemand den Wertverlust übernimmt. Dies kann entweder die Versicherung oder auch die zuständige Werkstatt sein. In jedem Fall sollte man auf eine schriftliche Bestätigung bestehen.

Artikel: Verena Lindinger



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